Zur Stutenleistungsprüfung in Schwaiganger

am 06. Juni 2017

Wir beglückwünschen unser Mitglied Gerhard Aschenbrenner zu dem großartigen Erfolg bei derStutenleistungsprüfung in Schwaiganger. Seine Stute "Selina" (Salvator I / Donnerwetter) wurde mit einer Gesamtwertnote von 8,20 Siegerin unter 18 Teilnehmern. Trainiert und vorgestellt wurde sie von Melanie Huber und Matthias Irrgang vom Reitstall Grafenwiesen.


Unter den Teilnehmern war auch die Stute "Helli" (Veran/Simsee) der Familie Hackl aus Zachenberg, die mit einer Wertnote von 6,95 als 13. ihre Prüfung absolvierte. Außerdem die Stuten "Nina" (Solero/Dior) von Gerald Bayerlein aus Speichersdorf (Note 7,48 / Platz 7) und "Nelly" (Rupp/Vulkan) von Josef Pletl jun. aus Regen (Note 7,79 / Platz 4).

Hier finden Sie alle Ergebnisse.


Stutbuchaufnahme 2017

am 25.April in Bad Kötzting und Zachenberg

Am 25. April fand in Bad Kötzting bei der Reithalle Kollmaier die regionale Stutbucheintragung des Pferdezuchtverbandes Niederbayern/Oberpfalz statt. Zur Beurteilung stellten sich heuer nur vier Stuten der Rasse Süddeutsches Kaltblut. Das Richtergremium bestand aus der Zuchtleiterin Cornelia Back, dem stellvertretenden Vorsitzenden des regionalen Zuchtverbandes Jakob Hackl und Johann Zeidler. Beratend standen außerdem Zuchtverbandsvorsitzender Hubert Berger, Pferdezuchtberater bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Karl-Heinz Geiger, sowie Christian Bauer zur Seite.
Aufgrund eines aktuellen Beschlusses vom Rassebeirat wurde den Stuten heuer keine Gelegenheit gegeben, sich in der Reithalle im Freilauf zu präsentieren. Die Beurteilung fand ausschließlich an der Hand auf dem Fahrplatz statt. 


„Vroni“ (V: Vandino, MV: Nebelwand) von Josef Pöschl aus Chamerau: Note 7,0


„Pia“ (V: Vandino, MV: Vivaldi) von Josef Pöschl aus Chamerau: Note 6,3


„Selina“ (V: Salvator I, MV: Donnerwetter) von Gerhard Aschenbrenner: Note 7,2
Zulassung zur Landesschau
(Voraussetzung wäre wegen fehlender Leistungsprüfung der Mutter
eine vorherige Ableistung der Eigenleistungsprüfung)


„Julena“ (V: Seeg, MV: Veltiner v. Oberland) von Alfons Ingerl aus Oberschneiding: Note 7,0

Die Prüfungskommission fuhr anschließend weiter zu Jakob Hackl nach Zachenberg, wo sich ebenfalls vier Süddeutsche Kaltblutstuten aus dem Landkreis Regen der Bewertung stellten. Hier wurden die Stuten zuerst im Freilauf in der Halle begutachtet, was allerdings in die Note nicht einfließen sollte.


„Selly“ (V: Salvator I, MV: Rohrbach) von Jakob Hackl aus Zachenberg: Note 6,8


„Helli“ (V: Veran, MV: Simsee) von Jakob Hackl aus Zachenberg: Note 7,2
Zulassung zur Landesschau
(Voraussetzung wäre wegen fehlender Leistungsprüfung der Mutter
eine vorherige Ableistung der Eigenleistungsprüfung)


„Especial Estelle“ (V: Schanino, MV: Vandino) von Kristina Blumoser-Höcker aus Lalling: Note 6,3


„Unika“ (V: Vestus, MV: Verin) von Ernst Pfeffer aus Regen: Note 6,7



Hengstpräsentation 2017

Auf sehr großes Zuschauerinteresse stieß die Hengstpräsentation Anfang März in der Reithalle Kollmaier in Bad Kötzting. Dicht drängten sich die Zuschauer am Vorführring, um die vorgestellten Deckhengste der Rassen Haflinger und Süddeutsches Kaltblut aus dem regionalen Zuchtgebiet zu begutachten. Zum Beginn der Decksaison zeigten die Halter ihre Tiere in bester Verfassung. Die drei Haflinger und zwölf Süddeutschen Kaltbluthengste wurden zunächst an der Hand vorgemustert, bevor sie sich im Freilauf präsentieren konnten.

    

    

    

    

    

    

    

    


Hindernis- Fahrwettbewerb 2016

Im Oktober 2016 veranstaltete die Kaltblut-und Haflingerzüchtervereinigung Bayerischer Wald ein Hindernisfahrturnier für Ein-, Zwei- und Vierspänner auf dem Vorführplatz bei der Reithalle Kollmaier in der Unteren Au. Da in den letzten Jahren in der Umgebung etliche Kutschenfahrkurse stattgefunden haben, wollte der Verein allen Rosserern die Gelegenheit geben, ihr Können zu demonstrieren und gegeneinander anzutreten. Hans Hofmann führte als Ansager in bewährter Manier durch die Veranstaltung.
Teilnehmen durfte am Sonntag jeder Fuhrmann mit Pferden aller Rassen. So war vom Mini-Shetty, über Warmblüter bis hin zum Kaltblut einiges vertreten. Klar dominieren konnten allerdings die Schwarzwälder Füchse, die in allen Disziplinen ganz vorne mit dabei waren. Gefahren wurde mit zweiachsigen Kutschen in Brustblatt- oder Kummetanspannung. Für Ein- und Zweispänner war jeweils ein Beifahrer Pflicht, beim Vierspänner mussten zwei Beifahrer dabei sein.
Verantwortlich für den Bau des Parcours zeichnete sich Fritz Bummer. Speziell für noch unerfahrene Fuhrleute hatte er eine weitläufige Hindernisbahn, mit wenigen engen Wendungen gewählt. Um sie zu bewältigen, galt es, mit Pferd und Kutsche in zweieinhalb Minuten die vorgegebene Strecke abzufahren. Dabei mussten immer wieder Hindernisse in Form von Pylonen mit gelben Bällen auf der Spitze passiert werden. Fielen die Bälle beim Berühren der Pylonen zu Boden, wurde es als Fehler gerechnet, ebenso wie das Überschreiten der vorgegebenen Zeit. Ausschlaggebend für die Hindernisbreite war die Spurbreite der Wagen, zu der im ersten Durchgang 30 Zentimeter, im zweiten Durchgang 25 Zentimeter zugegeben wurden. Ein vielköpfiges Helferteam sorgte dafür, das stets die richtige Hindernisbreite eingestellt wurde.



22 Gespanne traten im Einspänner gegeneinander an, wobei acht ins Stechen kamen. Bereits hier zeigte sich die Dominanz der kleinen Kaltblüter aus dem Schwarzwald, da fünf dieser Rasse im Stechen aufeinandertrafen. Sebastian Lemberger aus Eschlkam konnte mit seinen Stuten diesen Wettbewerb, wie auch die folgenden für sich entscheiden. Vorsitzender Willi Schedlbauer und Parcourbauer Fritz Bummer nahmen jeweils die Siegerehrung vor.
Auch die 19 Teilnehmer im Zweispänner zeigten hervorragende Leistungen, wobei zehn von ihnen wiederum das Stechen erreichen konnten. Besondere Freude bereitete den zahlreichen Zuschauern die Teilnahme eines Mini-Shetty-Gespannes von Johannes Dimpfl aus Arrach, das sich mächtig ins Zeug legte. Aufgrund ihrer kurzen Beine waren die kleinen Ponies den Großpferden jedoch an Geschwindigkeit unterlegen. Maximilian Pfeffer aus Zachenberg wurde in dieser Klasse nur knapp von Sebastian Lemberger geschlagen.
In der Königsdisziplin, dem Vierspänner, waren nur drei Gespanne angetreten. Trotzdem erlebten die Zuschauer den gesamten Nachmittag über spannende Wettkämpfe, bei denen es vor allem in den Stechen zur Sache ging. Viele setzten hier auf Geschwindigkeit, wobei die Beifahrer manchmal schon zu tun hatten, den Wagen in der Spur zu halten. Trotz gelegentlich einsetzendem Regen war es eine gelungene Veranstaltung. Auch der Vorführplatz zeigte sich dafür als hervorragend geeignet, da das Geläuf ungeachtet der vielen Gespanne immer noch gut befahrbar blieb.

Sieger im Einspänner:
1. Sebastian Lemberger aus Eschlkam mit Stute „Gina“
2. Sebastian Lemberger aus Eschlkam mit Stute „Laret“
3. Ursula Satzinger aus Deining mit Wallach „Attila“

Sieger im Zweispänner:
1. Sebastian Lemberger aus Eschlkam mit den Stuten „Whoopie“ und „Gina“
2. Maximilian Pfeffer aus Zachenberg mit den Hengsten „Moadl“ und „Justy“
3. Lothar Rauscher aus Grub mit Wallach „Wico“ und Hengst „Rico“

Sieger im Vierspänner:
1. Sebastian Lemberger aus Eschlkam mit den Stuten „Gina“, „Laret“, „Whoopie“ und „Luca“
2. Thomas Lemberger aus Eschlkam mit den Stuten „Gina“, „Laret“, „Whoopie“ und „Luca“
3. Matthias Irrgang aus Grafenwiesen mit den Hengsten „San Remo“, „Schansi“, „Schönbuchen“ und „Sixl“




Stutbuchaufnahme 2016

am 27.Mai in Bad Kötzting

Zur Beurteilung stellten sich insgesamt sieben Stuten der Rasse Süddeutsches Kaltblut. Drei davon erhielten am Ende die Berechtigung zur erneuten Vorstellung bei der Landesschau in München-Riem.

Das Richtergremium bestand aus der Zuchtleiterin Cornelia Back, den beiden Vorsitzenden des regionalen Zuchtverbandes Hubert Berger und Jakob Hackl, sowie Christian Bauer. Den Stuten wurde zuerst die Gelegenheit gegeben, sich in der Reithalle im Freilauf zu präsentieren. Anschließend fand die Beurteilung an der Hand im Freien statt.



„Paula“ (V: Veran, MV: Schaftlach) von Johann Zeidler aus Tragenschwandt: Note 7,0




„Pia“ (V: Veran, MV: Schaftlach) von Johann Zeidler aus Tragenschwandt: Note 7,3
Berechtigung zur Vorstellung auf der Landesschau



„Halina“ (V: Rupertiwinkel I, MV: Ramsauer II) von Josef Moosmüller aus Wisselsing: Note 7,2
Berechtigung zur Vorstellung auf der Landesschau




„Minka“ (V: Diago, MV: Simsee) von Christian Bauer aus Kirchberg: Note 6,5



„Pauline“ (V: Diago, MV: Schaftlach) von Johann Zeidler aus Tragenschwandt: Note 7,3
Berechtigung zur Vorstellung auf der Landesschau




„Hella“ (V: Schanino, MV: Schlehhof) von Johann Zankl aus Moosbach: Note 6,5



„Erna“ (V: Schanino, MV: Vandino) von Johann Zankl aus Moosbach: Note 6,7



Die von Johann Zeidler vorgestellte „Pauline“ müsste vor der Vorstellung in der Landeshauptstadt erst noch ihre Eigenleistungsprüfung ablegen, da deren Mutter nur mit 6,0 geprüft wurde. Dies zeigte den Pferdezüchtern einmal mehr, wie wichtig eine gute Leistungsprüfung für ihre Zuchtstuten und auch deren Nachwuchs ist.
Hubert Berger, erster Vorsitzender des Zuchtverbandes Niederbayern/Oberpfalz bedankte sich abschließend bei der Kaltblut- und Haflingerzüchtervereinigung Bayerischer Wald für die Hilfe bei der Ausrichtung der Stutbucheintragung. Er lobte einmal mehr den Vorführplatz, ohne den eine optimale Vorstellung der Pferde nicht möglich wäre.